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Die Geschichte des Flugplatzes Meschede-Schüren geht bis in die 20er Jahre zurück. Damals suchten vor allem Luftsportler aus den Industrieregionen von Rhein und Ruhr im Sauerland geeignetes Gelände für den Segelflug. Der Raum Meschede erwies sich wegen seiner hervorragenden thermischen Verhältnisse als besonders günstiges Revier. |
| 1932 wurde der „Luftfahrverein Sauerland“ gegründet, und die preußische Regierung in Arnsberg gab die Eintragung in das Vereinsregister Meschede bekannt - für die damalige Zeit ein bemerkenswertes Ereignis. Schon im Jahr darauf trauten sich die Flieger Pfingsten mit einem Großflugtag an die Öffentlichkeit. 1934 wurde mit dem Bau einer Flugzeughalle, eines Verwaltungsgebäudes und von Unterkünften begonnen. Schüren wurde immer bekannter und avancierte zu einem der best besuchten Segelflugplätze. | Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Luftsportverein Meschede 1951 wiedergegründet. 1957 erhielt ein Teil des alten Geländes die Wiederzulassung für den Segelflug, zwei Jahre später erfolgte die Zulassung als Landeplatz für Motorflugzeuge bis zwei Tonnen Höchstabfluggewicht. Im Dezember 1963 wurde die Flugplatzgesellschaft Meschede mbH gegründet. 1967 erhielt Meschede-Schüren die Genehmigung zur Anlage und zum Betrieb eines Verkehrslandeplatzes. Das klassische Segelfluggelände wurde mit umfangreichen Investitionen zu einem Verkehrslandeplatz ausgebaut: | 1968 1971 1974 1975 1976 1977 1979 2000 2003 2010 2011 |
Bau der Start- und Landebahn (900 m x 30 m) Installierung der Befeuerungsanlage Einrichtung des Peilers Bau einer Flugzeug- Rundhalle Installierung einer Gleitwinkelbefeuerung Bau einer weiteren Flugzeughalle Bau eines Betriebsgebäudes mit Schulungsräumen und Restaurantbetrieb, Errichtung eines Feuerwehrgerätehauses Neubau der Tankstelle Bau einer neuen Segelflughalle Erneuerung der Befeuerungsanlage Einbau einer vollautomatischen Landebahnansage und Kartentankstelle |